Strecke: BSB to KK

Neben dem Flugzeug gibt es zwei weitere Möglichkeiten um von Bandar Seri Begawan (BSB), Brunei, nach Kota Kinabalu (KK), Malaysia, zukommen. Über See und über Land. Ich konnte mich kaum entscheiden, die Dauer und der Preis sollten vergleichbar sein. Über See muss man einige Male umsteigen, über Land sammelt man ein paar Passstempel.

Ich ging also zum Busterminal, wollte den direkten Bus finden aber anscheinend fuhr der schon um 07.30 Uhr ab und nicht erst um 08.00 Uhr. Ich nahm also den Bus um nach Muara zu kommen wo ich dann auf einen weiteren Bus wechselte und zum Suara Ferry Terminal fuhr.
Dort nahm ich die Fähre nach Pulau Labuan, wo ich am Mittag ankam. Die Ausreise aus der Brunei ging schnell vonstatten, die Beamten wollten aber mein Schweizer Sackmesser konfiszieren, dass ich dann aber, dank einem überraschten und traurigen Blick und Bitten, doch behalten durfte. Ich sollte es aber besser verstecken, denn auch auf der anderen Seite dürfte ich dies auch nicht mitnehmen. Wahrscheinlich wäre auch die Nagelschere nicht erlaubt gewesen, an die habe ich aber gar nicht gedacht.
Kaum hat die Fähre vom bruneiischen Festland abgelegt, stürmten die Leute auch schon zum Kiosk um sich mit Instant Nudelsuppe und allerlei Knabbereien einzudecken. Man war also froh, wieder auf freier See zu sein, Richtung Malaysia, frei der religiösen Zwänge.
In Labuan angekommen, kaufte ich mir sogleich das Ticket für die Fahrt nach Kota Kinabalu. Natürlich konnte ich die “duty free” shops nicht umgehen. Hier auf der Insel ist aber alles duty free… Ich habe mir ein Toblerone und eine Tafel Valrhona Schokolade gekauft. Njami, diese Schoggi ist köstlich, Lindt ist im Vergleich dazu wie Glasperlen zu Diamanten. Ich werde mich zu Hause schlau machen, wo ich diese Köstlichkeit herbekomme und mich nicht mehr mit anderer Schoggi begnügen. Sorry, Schweizer Schoggiproduzenten. Finger usem Füdli näh und ufhöre vom Ruef z’läbe, min Tipp. Ich vermute, Globus gewinnt eine neue Stammkundin, denn dort vermute ich dieses Kakaoprodukt zu finden, nachdem was ich über deren Status gelesen habe.
Ausser dieser leckeren Entdeckung gab es auf der zweiten Fahrt jedoch nicht viel erfreuendes. Das Boot gewinnt den Award für die effektivste Klimaanlage. Im Wissen um oft herrschende Kühlschranktemperaturen in Bus und Schiff, habe ich mich warm angezogen. Leider trotzdem 1:0 für die AirCon, ich habe mir den A* abgefroren, meine Finger waren steif, fühlten sich an wie sie es tun, wenn man seinen liebsten auf dem Sesselbähnli (und ich meine nicht diese neuen mit Sitzheizung und Haube) kurz ein Foti vom Skiurlaub schicken will.
In Kota Kinabalu angekommen, ging ich die 1.6 km zu Fuss zu meinem Hotel, somit war ich dann wieder gut aufgewärmt. Ich konnte ein nettes Zimmer beziehen und freute mich alsbald auf die kommende Nacht im bequemen Doppelbett, mit vier Kissen und einer richtigen Decke.

Mehr aus KK und der Mount Kinabalu-Besteigung in Kürze.

written by Stephanie Huber
Photography by Stephanie Huber
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