Ko Phangan, Ko Tao, Ko Samui und das Denguefieber, Penang

 

Wow, schon wieder ein Monat um. Ich moechte wirklich oefters schreiben. Dann wuerden mir auch nicht abertausend Sachen im Kopf rumschwirren, die jetzt irgendwie hier niedergetippt werden moechten.

DSC_0002Bus fahren in Bangkok…

 

Koh Phangan

Nach Siem Reap bin ich also wieder zurueck nach Bangkok und habe Steffi wieder getroffen. Wenige Tage spaeter sind wir dann mit Bus und Boot nach Ko Phangan gereist. Fuer mich hies dies: Endlich am Strand, endlich am Meer 🙂 Der Strand vor unserem Lime n’ Soda Resort war jedoch etwas klein und vorallem unglaublich flach. Schwimmen war nicht, Plantschen schon.

P1040759Der Strand vor unserem Resort. Nur ein paar Schritte von unserem Bungalow entfernt.

Und was mich auch sehr gefreut hat: Da kommen wir vom Pier zu den Taxis und da haengt ein grosses Plakat einer Party am selben Abend. Mit Nicky Blackmarket. So cool! Mein Plan war also klar fuer diesen Abend. Wir haben dann auch noch Kyohei beim Abendessen getroffen, den ich im Guesthouse in Bangkok kennen gelernt hatte. Nach einem kurzen Nap und einem Drink bei uns im Resort sind wir dann also zum KU Club an die Party. Obwohl angeschrieben, wurde kein Eintritt verlangt oder kontrolliert. Die Party war cool. Thai Jungs haben noch eine Feuershow mit Stick und Pois gezeigt, was meine Motivation, die Dinger selbst wieder oefters in die Hand zu nehmen, sehr gesteigert hat.

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Nicky Blackmarket und Fatman D in Action.

P1040801Fire-Poi-Show am Strand, Ku Club

Am dritten Tag habe ich mich morgens dann leider voll verbrannt. Hach, auch am Schatten sollte man nicht einschlafen auf dem Liegestuhl. Dies war dann auch der Tag der Full Moon Party und so habe ich dann auf die Koerperfarben verzichten und bin als Krebslein an die Party. Mit dem Taxi vom Resort sind wir gegen Mitternacht am Haad Rin Beach angekommen und ja, man sah schon etliche junge Leute, die schon so zu waren, dass sie ab dann wohl nicht mehr viel mitgekriegt haben.

Der Strand war voller Leute, alle auessert ausgelassen “This will be the party of my life!”. Jedoch gab’s wohl einige Leute, die auf Erzaehlungen ihrer Freunde angewiesen sind, um ueberhaupt noch etwas davon zu wissen. Sei es aus Eigenverschulden, oder weil man nicht auf seinen Drink aufgepasst hat, oder Pech hatte. Nicht wenige Leute sind – mit Glueck – in einer “Klinik” aufgewacht, wo sie ihren Rausch in Ruhe ausschlafen konnten oder dann eben am Strand, und meist ohne Kamera, Geld, FlipFlops. Und ohne Erinnerungen. Einige vermuten sogar, dass die Barkeeper GHB in die Getraenke der Gaeste mischen…

P1040867Aussicht auf die Partymeute, Full Moon Party Mai 2014

Es gab etliche verschiedene Buehnen, alles habe ich nicht gesehen. Mir hat es natuerlich die Drum n Bass Stage und die (Psy)Trance Stage angetan. Der Sonnenaufgang am Morgen war unglaublich schoen und ich haette gerne noch ein paar Stunden dort verbracht, jedoch musste ich meine Haut schonen und zurueck in den Schatten kehren…

P1040897Wunderschoener Anblick, Sonnenaufgang am Horizont nach/waehrend der FMP

P1040906Gemuetliche Stunden am Morgen. Und ich musste vor der Sonne fluechten 😦

Nach dieser Party genossen wir noch ein paar Tage in Koh Phangan am Strand und ernaehrten uns vorallem von den Street Vendors die abends im Staedtchen, Thong Sala, welches von unserem Resort in Gehdistanz erreichbar war, eine grosse Variation an Essen anboten.

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Frische Fruehlingsrolle, frisch zubereitet.

P1040962Mango- und Papayasalat, frisch natuerlich.

P1040968Kunstvolle Kartoffel.

P1040969Oehm, Tintenfisch?! War lecker 🙂

P1040972Mehr Seafood.

 

Ko Tao

Mit dem Boot ging’s dann weiter nach Ko Tao. Auf dem Boot werden einem schon etliche Tauchschulen angeboten. Wir haben uns dann fuer eine entschieden, und kamen in den Genuss eines gratis Taxi, obwohl wir dann doch wo anders hin sind. Wir haben ein Bungalow von Nat Resort (twin, ensuite, fan: 500THB/night) gemietet. Von oceansound diving, welche leider ausgebucht waren, wurde mir New Way Diving empfohlen und so machte ich dann einen Scuba Review, meinen Advanced Open Water und den Rescue Diver mit diesen netten Leuten. Den Deep Dive fuer den AOWD habe ich beim Sail Rock gemacht, wo wir dann auch einen Walhai gesehen haben. Einen jungen, aber trotzdem eine unglaublich schoene Erscheinung. Auch wie er so muehelos durch die Stroemung gleitet, wo unsereins sich abstrampelt um nochmals einen Blick auf diesen unerwarteten Genossen zu erhaschen.

P1050031Japanese Garden. Sehr beliebter Tauchspot, vorallem auch bei den Open Waters.P1050061Kurz vor Sonnenaufgang, vom Boot aus, auf dem Weg zum Sail Rock.

P1050062…Und, Sonnenaufgang vom Boot aus, auf dem Weg zum Sail Rock.

P1050068Sail Rock. Tauchen mit dem Walhai. WOW.

P1050073Sonnenuntergang vom Boot aus, kurz vor dem Night Dive.

Ein paar Naechte verbrachten wir dann in der offerierten Unterkunft, die zum Tauchkurs angeboten wurde. Danach verliess mich Steffi um wieder Richtung Norden zu reisen, Laos. Ich habe dann nochmals meine Unterkunft gewechslet, zurueck zum Nat Resort (double, shared bathroom, fan: 300 THB).

P1050115Mango Sticky Rice in meinem Lieblingsrestaurant, All Seasons in Ko Tao.

P1050116Cats everywhere… 🙂

DSC_0009Sairee Beach in Ko Tao, 5 Minuten vom Bungalow entfernt.

DSC_0015Fisch, am Sairee Beach.

P1050122Sonnenuntergang am Sairee Beach vor Ko Tao

Am Abend nach dem Rescue Diver fuehlte ich mich unglaublich geschafft und dachte ich haette einen Sonnenstich abbekommen, da viele der Uebungen zwar im Wasser, aber an der Oberflaeche statt fanden und ich auch auf dem Boot noch ein bisschen gesuennelet habe. Irgendwie hab ich’s dann nach Hause (das ist dort, wo der Rucksack ist…) geschafft. Bekam hohes Fieber. Also fleissig Wasser und Elektrolyte getrunken, Paracetamol eingeworfen, ab und zu sogar eine kuehlende Dusche genommen. Am naechsten Tag habe ich mich dann entschieden, in einen AirCon Room im selben Resort zu wechseln (1000THB/night). Dort habe ich dann noch eine weitere fiebrige Nacht verbracht. Am naechsten Morgen ging mir das Paracetamol aus und ich habe die letzten zwei Tabletten eingeworfen und ueberlegt, ob ich dieses Zeitfenster nutzen soll um loszugehen um mir mehr Paracetamol zu kaufen oder um doch irgendwie in die Klinik zu gelangen. Ich habe mich dann fuer letzteres entschieden. Dort wurde ich durchgecheckt, Blut wurde abgezapft. Da wurde auch der Verdacht geaeussert, es koennte eine Infektion sein. Das Blut wurde per Boot nach Ko Samui gebracht und abends erhielt ich dann die Resultate. Virus-Infektion positiv, obwohl nicht alle Indizien darauf hingewiesen haben und einige eher fuer eine bakterielle Infektion sprachen. Dann wurde der Denguetest gemacht und der war dann positiv. In der Klinik hatte ich schon eine Infusion (Fluessigkeit, Elektrolyte, Zucker) erhalten und habe dann eine Nach dort verbracht. Am Morgen wurde ich zurueck zu meiner Unterkunft begleitet um den Rucksack zu packen und zu holen, bevor es per Boot nach Ko Samui ins schicke Bangkok Hospital Samui ging. Sogar auf dem Boot hatte ich noch die Infusion.

 

Ko Samui

Hier wollte ich ja eigentlich gar nie hin. Aber der Transport vom Pier zum Spital in der Ambulanz war ja schon ganz spassig. Eine Woche habe ich im Spital verbracht, wo die Menge meiner Blutplaettchen und der weissen Blutzellen beobachtet wurde. Als ich dann aus dem Spital konnte, konnte ich mich ueberhaupt nicht an dieser Insel erfreuen. Auf der Suche nach einem guten Nachtessen, wurde mir auf einer Kreuzung schon fast schwarz vor Augen und ich musste erstmal Pause einlegen. Habe dann aber ein tolles Restaurant gefunden, San Remo, wo ich mir eine sehr leckere Pizze gegoennt habe. Die Resten gab’s dann sogar noch zum zMorge. Ich habe mich dann mit Sandra vom weltreise-info.de Forum getroffen. Und so konnte ich dann doch anfangen, auch die schoenen Seite der Insel wahrzuehmen. Am naechsten Tag haben wir uns nochmals am Strand getroffen und sind dann zusammen einkaufen gefahren und haben in ihrem (temporaeren) schicken Zuhause ein green curry gekocht. Es war eine super Zeit, und so schmerzte es mich dann am naechsten Tag doch fast ein bisschen, Ko Samui wieder zu verlassen.

P1050149Auf- und sich dann verziehendes Gewitter bei Ko Samui

P1050145Sandra und ich wanderten zum Black Rose Cafe, wunderschoene Location, leider geschlossen…

P1050147Aussicht auf den Mae Naem Beach vom Aussichtspunkt ueber dem Black Rose Cafe.

P1050154Mae Neam Beach, so wenig Leute, so toll.

P1050161Was man auf dem Markt so alles findet…

P1050171Wir kauften dann Gemuese…

P1050172… und gruene Currypaste.

P1050183Um unser eigenes gruenes Curry zu kochen.

P1050192Mit Chicken und viiiiel Gemuese. Lecker!

 

Penang/Georgetown, Malaysia

Um 6.30 morgens musste ich bereit sein um dann schliesslich um 7 abgeholt zu werden. Dann ging’s zum Pier, dort nochmals gut 45 Minuten warten, dann mit dem Boot nach Don Sak, mit dem Car nach Surat Thani, von dort mit dem Minivan nach Hat Yin. Es war unbequem, etwas zu warm und der Fahrer unglaublich unfaehig. Nach kurzem Warten in Hat Yin ging’s dann in einem anderen Minivan und mit neuem Fahrer weiter, via Grenze bis nach Penang. Der Fahrer hat uns noch 10 THB abgeknoepft, wegen “over time”, weil wir angeblich zu spaet dran waren… Koennen wir Kunden ja viel dafuer. Und so was wird an der Grenze wohl kaum verlangt. In Thailand immigration check out, wobei einige meiner Mitpassagiere eine laengere Diskussion (?) am Schalter hatten. War wohl irgendwas mit ihrem Visum, die waren auch nur auf Visa Run. Nach der malayischen Grenze liess uns unser Fahrer dann auch mindestens eine halbe Stunde warten, kein Sorry, keine Erklaerung. Nach 10 Uhr abends sind wir dann endlich in Georgetown auf Penang angekommen. Obwohl wir nur eine Strasse von meinem Guesthouse entfernt waren, und ich dies dem Fahrer auch mitgeteilt habe, fuhr er dann wieder weiter weg und so konnte ich dann wieder zurueck laufen. Ich waehlte auf Grund der aeussert guten Bewertungen das Pedal Inn aus. Und ich muss sagen, bis jetzt bereue ich dies nicht im geringsten. Ich musste zwar als ich ankam auf Steven warten, der beim Nachtessen war, konnte aber die Zeit nutzen, selbst was essen zu gehen. Steven ist unglaublich freundlich, erklaert und zeigt einem alles, was man zu wissen braucht und ist froh, wenn seine Gaeste sicher und komfortabel versorgt sind. Er gibt einem auch gleich Tips, was man am naechsten Tag anschauen kann, dazu die Karte.

Beim Fruehstueck heute gab er mir noch ein paar Flyers mit Gutscheinen und Vorschlaegen. Darunter das Kamera Museum, welches ich mir sowieso heute noch anschauen wollte (wird nun aber nichts mehr draus, da dies mit den Fotos hochladen viiiiel zu lange gedauert hat…), und ein Eulen Museum, wie cool toent das denn 🙂 Das moechte ich mir dann morgen anschauen, wenn’s auf den Penang Hill geht.

Heute bin ich also schon in Little India rumgekommen, jedoch sind die meisten Laeden hier ueberall geschlossen, da Sonntag. Es gibt auch einen gratis Shuttle Bus, gut klimatisiert, der einen rundum Georgetown herumfaehrt. Aeusserst praktisch.

DSC_0042Hier hab ich mich mit Mango und Guave fuer den Nachmittag eingedeckt. Als Mittagessen sozusagen.

DSC_0050Gebaeude in Georgetown (aus der Kolonialzeit?!), Penang

DSC_0056…mehr davon.

DSC_0060Eines der “Strassencomics”. Manche davon erzaehlen auch etwas ueber geschichtliche und kulturelle Hintergruende.

Mehr aus Penang in Kuerze…

Nach ein paar Tagen hier in Penang werde ich dann zu den Perhentian Islands fahren, den Strand geniessen, schnorcheln, dann in die Cameron Highlands, dann Melaka und Kuala Lumpur, bevor es nach Borneo geht.

 

written by Stephanie Huber
Photography by Stephanie Huber
all rights on text and photo reserved.

 

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